Projekttage Berlin und Weißensee im Mittelalter

Wie ist der Weiße See eigentlich entstanden? Warum haben wir ein hölzernes Rad im Wappen? Und wie sah es in der Stadt Berlin im Mittelalter aus?

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b haben sich an drei Tagen im März in Weißensee und in der Mitte von Berlin auf Spurensuche gemacht. Die ältesten Steine gab es an der Dorfkirche in Weißensee, an den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer und der ältesten Kirche von Berlin – der Nikolaikirche – zu entdecken.

Aber nicht nur Bauwerke standen im Mittelpunkt. Auch alte und neue Landkarten und Stadtpläne wurden untersucht – der Umgang mit der Maßstabsberechnung war dabei hilfreich!
„Hängt das bitte nicht an die große Glocke!“… in Redewendungen, die sich bis heute überliefert haben, konnten die Schüler viel über den Alltag des Mittelalters herausfinden.
Über den letzten Riesen aus den Müggelbergen und andere Gestalten aus den alten Berliner Sagen gab es in der Nikolaikirche bei einer Museumsführung Erstaunliches zu berichten. Mit viel Spaß gestaltete die Klasse daraufhin in der Museumswerkstatt gemeinsam einen Riesen.

Anschauliche Bilder, Informationen und ein Mittelalterquiz stellten die Schüler in ihrem ganz persönlichen Klappenbuch zusammen, das sie sich mit großem Eifer und viel Geduld selbst gestalteten.
Höhepunkt und Abschluss der drei Projekttage war der Bau eines Modells der Doppelstadt Berlin/ Cölln im Mittelalter. Es wurde bemalt, arrangiert und geklebt. Mit diesem Modell bekommen auch die zukünftigen Vierten Klassen ganz schnell einen Überblick über die Stadt Berlin im Mittelalter.

M. Paha